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Einer der Wettbewerbssieger der Interbau 1957 (Team Jobst, Kreuer und Schließer), Prof. Gerhard Egbert Jobst (1888 - 1963) von der TU Berlin vertrat damals die Ansicht, daß „die städtebauliche Ordnung in einer einfachen geometrischen Form, geraden Linien und rechten Winkeln liegen kann. Eine Ordnung dieser Art wird leicht begriffen und kann gedankenlos und rücksichtslos durchgeführt werden. Die städtebauliche Ordnung kann dagegen auch in einer lebendigen Natürlichkeit liegen, in der es gerade und parallele Linien und rechte Winkel nicht zu geben braucht. Die edelste Form der Ordnung, sagte einmal Edwin Redslob (Kunsthistoriker 1884 - 1973) entsteht aus der Freiheit. Diese Ordnung lässt sich nicht in eine architektonische Zwangsjacke stecken.

Der freie Mensch will nicht wie in einem Heerlager leben, nicht in Häusern, wohnen, die wie Arbeiterbaracken hintereinander gereiht sind. In natürlicher Lage entstehen

die Häuser ähnlich zueinander wie Menschen, die sich unterhaltend zueinander wenden oder sich betrachtend um ein Standbild stellen. Nicht in Reih und Glied, sondern in einer besseren, gelockerten Ordnung. Die gelockerte Ordnung befreit die Häuser aus den Fesseln der Masse, in die sie eine versteifte Geometrie verstrickt.“

Die Texte
wurden teilweise aus dem Internet von Wikipedia, der freien Enzyklopädie entnommen, überarbeitet und eingefügt. Stefanie und Carl-Georg Schulz haben uns ebenfalls unterstützt. Bilder, Daten und Informationen können Ihrem aktuellen Buch "Das Hansaviertel, Ikone der Moderne" entnommen werden.

alle Fotos: Petra Czerlinsky und Thilo Geisler

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